• berjano.jpg
  • 3.1.jpg
  • 4.1.jpg
  • bild2.jpg

iFuse Stabilisierung des Iliosakralgelenks

 

Schmerzen im oberen Bereich der Oberschenkel, des Gesässes oder im unteren Rücken können durch Probleme des Iliosakralgelenks (ISG) verursacht werden. Das Gelenk kann durch einen Unfall, Abnutzung, Fehlhaltungen etc. geschädigt sein. Die medizinischen Begriffe dafür sind Blockade oder Iliosakralgelenk-Syndrom. Die Schmerzen treten im Sitzen, beim Heben, Laufen, Gehen oder sogar beim Schlafen auf. In allen Fällen können die Schmerzen vom Rücken ins Bein ausstrahlen.

Auch nach einer Lendenwirbeloperation können Beschwerden im ISG bestehen bleiben. Häufig werden Patienten mit grossen Schmerzen im unteren Rücken weiterhin an der Wirbelsäule behandelt, obwohl die Ursache im ISG zu finden ist.

 

Übersicht der Anatomie

Das Iliosakralgelenk (ISG) ist Teil des Beckens, es verbindet die Darmbeinknochen (Becken) mit dem Kreuzbein (unterster Teil der Wirbelsäule über dem Steißbein). Es hat im Wesentlichen eine stoßdämpfende Funktion und verhindert, dass Aufprallkräfte, die beim Gehen erzeugt werden, sich nicht bis in die Wirbelsäule fortsetzen.

 

Diagnose

Eine Reihe simpler Tests bei Ihrer Untersuchung hilft herauszufinden, ob das ISG die Hauptursache für Ihre Beschwerden ist.

 

 

Ausserdem können Röntgen oder andere bildgebende Verfahren hilfreich bei der Diagnose des ISG-Syndroms sein.

Eine der zuverlässigsten Diagnosemethoden ist die Verwendung eines lokalen Betäubungsmittels. Dabei spritzt der Arzt dem Patienten eine geringe Menge Schmerzmittel ins Gelenk. Dies wird intraartikuläre Injektion genannt.  Reduzieren sich die Schmerzen um mindestens 75%, kann davon ausgegangen werden, dass das ISG Gelenk eine wesentliche Schmerzursache ist.

 

 

Behandlungsmöglichkeiten

Verschiedene Behandlungsansätze können Schmerzlinderung verschaffen. Dazu gehören Physio- oder Chirotherapie, Schmerzmittel, Injektionen in das Gelenk oder einen periodisch getragenen Beckengürtel (Beckenorthese). Diese Behandlungen werden wiederholt eingesetzt und erzielen häufig nur eine vorübergehende Besserung. In diesem Fall ist auch eine minimal invasive, operative Behandlung in Betracht zu ziehen.

 

Minimal invasive Stabilisierung des ISG mit iFuse

Eine minimalinvasive Methode der operativen Fusion bzw. Fixierung des ISG ist das iFuse Implantatsystem. Dabei werden drei kleine Titanimplantate eingesetzt, um das Gelenk dauerhaft zu stabilisieren. Die Operation erfolgt über einen kleinen Schnitt und dauert etwa eine Stunde.

Hier erfahren Sie mehr über die minimal invasive Behandlungsmethode für Probleme mit dem Iliosakralgelenk.

SI-Bone